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 Es ist immer etwas traurig eine Seite wie diese einzurichten, aber wir möchten doch derer gedenken, die uns lange Zeit begleiteten und unsere Freunde waren.
 Auch wollen wir dies fröhlich tun, haben wir doch miteinander viele schöne Stunden, Tage und Jahre verbracht.
 Alle Hunde, die über die Jahre unseren Weg gekreuzt haben, brauchen wir nicht zu nennen - als Beginn gilt für uns die "Infektion" mit dem Hundevirus. Der Weg von Welpe bis Oldtimer, das Neuland Ausbildung, Ausstellung und der Hund als Hobby.

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 Den Anfang machte  Madita zur Bärenschlucht, eine Hovawart-Hündin, die 1990 als Welpe zu uns kam. Da wir zu dieser Zeit recht einsam wohnten, sollte sie unser Wachhund sein und dadurch wurde das Interesse an Ausbildung und Hundesport geweckt. Madita hatte großen Spass an der Ausbildung und Petra fand "ihren" Sport. Die beiden lernten mit- und voneinander, entwickelten sich von Anfängern zu Fachleuten(hunden).
Die Bilanz :
etliche Male BH und AD, SchH 1, SchH 2 und alleine 17 mal SchH 3.
Größter Erfolg war die Teilnahme 1994, 1995 und 1996 an der Bundesleistungssiegerprüfung, war sie doch eine der 20 besten von Deutschland !


Gestorben ist Madita Anfang 2003 mit 12 J. und 8 Monaten. Leider recht früh, aber gegen Krankheit ist der beste "Wachhund" machtlos.

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 Mit einem Jahr Unterschied bekam auch Herrchen seinen Hund - einen Dackel. Kein Wachhund, eher eine Passion. Geboren als Bonny vom Kirschenland kam 1991 ein kleiner Dachshundwelpe ins Haus und wurde zeitlebens Brösel genannt. Brösel machte ihrem Namen auch alle Ehre. Nicht Ausbildung oder Erziehung waren ihr Ding, sondern Schuhe! Sie hat ungefähr so viele zerlegt, wie Madita Prüfungen abgelegt hat.
Ansonsten war sie eben Dackel, eigener Kopf und riesige Augen wenn etwas so aussah, als könnte man es fressen.


Gestorben ist Oma Brösel eine Woche vor Ihrem 14. Geburtstag. Es war an der Zeit - die letzten Monate sah sie schon sehr, sehr alt aus.

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 Unser Beatle !
Mit ihm begann das Abenteuer "Schnauzer".
Beatle von der Lederhecke kam 1998 als Welpe zu uns und veränderte unsere Sichtweise komplett. Hatten wir bisher "Hunde" so konnte man Beatle durchaus als "Familienmitglied" anerkennen. Er war nach Schnauzerart ganz dicht bei seinen Menschen und mischte überall mit. Mit unseren Kindern tobte er, als wenn noch eins dazu gekommen wäre - er konnte Skateboard fahren und Fußball spielen. Übermütig hüpfen, spielen und rumkaspern war überhaupt sein Ding - führte aber leider auch zu einigen teiweise ernsthaften Verletzungen, die er aber tapfer überstand. Seine große Liebe war die Fahrt auf Ausstellungen. Kaum wurde das Auto beladen, stellte er sich neben die Haustür und wartete auf eine eventuelle Abfahrt. Obwohl von der Größe her am unteren Ende des Maßes, wurde er Champion (VDH u. PSK)- nicht zuletzt aufgrund seines schönen harten Haares, welches bis zuletzt Lackschwarz und so gut wie ohne Grau war. Nachdem wir mit der Zucht begonnen hatten, entdeckte er eine große Zuneigung zu den Welpen. Mit Hingabe putzte und bespielte Beatle die Lütten. Doch mit zunehmenden Alter neigten sich nach und nach die glücklichen Zeiten. Die üblichen Gebrechen großer Hunde stellten sich ein und das Aufstehen fiel ihm langsam immer schwerer. Im Mai feierte er seinen zwölften Geburstag und manchmal sprang er auch noch ganz schön wild durch die Gegend, aber insgesamt ging es leider doch bergab.



Am 11.Juli 2010 war sein Herz der vorherrschenden Hitzewelle nicht mehr gewachsen und blieb nach 12 Jahren und 2 Monaten stehen.


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Rübe-Ratz unsere "unendliche Geschichte". Eigentlich sollte schon 2005 ein Zwerg in unser Rudel kommen, aber dann kam Rosa... Wie schon beschrieben, brauchte Rosa alle Hilfe die sie bekommen konnte und da wir so vollauf beschäftigt waren, wurde
der geplante Zwergschnauzer vertagt. Danach entwickelte sich alles etwas anders als ursprünglich gedacht. Passte es bei uns - war gerade kein Welpe da. War ein Welpe da - passte es gerade bei uns nicht. So zogen die Jahre ins Land bis 2010. Im Hause Fidibus gab es eine Zwergschnauzerin, wir hatten ein Plätzchen frei - und los ging's. Rübe war ein Einling und wurde vorsichtig unter unseren G-Wurf gemogelt, der zu dieser Zeit etwa 3 Wochen alt war. So in etwa waren alle gleich groß.
Da konnte sie zu ihrem Leidwesen noch etwas "Geschwisterliebe" kennenlernen. Hat ihr aber nicht geschadet! Im Gegenteil - selten gelang die Integration eines neuen Rudelmitgliedes so unaufgeregt, wie bei Rübe. Sie war halt Welpe und blieb am Ende einfach da. Herzen erobert sie aber auch heute noch wie ein Welpe. Geht irgendwie von alleine. Jeder ist einfach angetan von ihrem Charme und Wesen, dazu noch die Grösse... Das reicht allemal für "auf den Arm und einmal knuddeln". Wir haben jedenfalls ein "Glück" mehr.


So schrieben wir am 31.05.2011, als wir (endlich(?)) Rübe auf unserer Seite präsentieren wollten.
Nur knapp 14 Tage später wurde die Kleine furchtbar krank und musste in die Klinik.
Nach 10 Tagen in der Klinik wurde klar, das unsere Püp den Kampf verliert.
Sie kam dann noch einmal für ein paar Tage nach Hause und konnte im Kreise ihrer Familie eine schöne, aber kurze Zeit des Abschieds verleben
und am 24. Juni, gerade mal 8 Monate alt, ging sie über die Regenbogenbrücke.

Liebe Püp - wir haben nur eine kurze, aber schöne und sehr intensive Zeit miteinander gehabt - allzuschnell wurde in der "unendlichen Geschichte" eine Seite umgeblättert - aber deinen Platz hast du so rasant und charmant erobert, als hättest du gewusst, das nicht viel Zeit bleibt.

Wir werden weiterblättern !


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Emma unsere "Mutter von's Jantze". Emma war unser erster Mittelschnauzer und kam 2001 zu uns. Eher pfiffig und elegant, dabei aber ein echtes Kraftpaket.
Charakterlich schön ausgewogen und sozial geprägt, war "Mutter" wohl ihre Bestimmung. Schon früh entwickelten sich die entsprechenden Qualitäten - sie hatte von Jugend an "Wäsche" gemacht. Selten kamen wir nach Hause, ohne ein oder mehrere Wäschestücke oder Schuhe in ihrem Lager zu finden. Dabei blieb alles heil (zum Glück) - es wurde nur gesammelt.

Mit Emma begannen unsere züchterische Bemühungen. Drei Würfe mit insgesamt 25 Welpen hat sie uns geschenkt und auch hier war sie ganz die Mutter. Ihre Kinder hat sie optimal versorgt und sich toll um alles gekümmert. Wenn eines ihrer Kinder zu Besuch kam, wurde sofort klar wer das Recht auf Erziehung hat und auch als Lotta die Mutterrolle übernahm, mischte Emma kräftig mit.
Emma hatte eine sehr genau gehende innere Uhr - pünktlich wurde auf ausstehende Mahlzeiten hingewiesen. Der gute Appetit hielt, ebenso wie ihre Spielfreudigkeit, bis zuletzt an.
Nach ihrer Erkrankung an Krebs machte sie etwas halblang. Die Ruhepausen wurden ausgedehnter, aber die Mahlzeiten wurden immer zeitig eingefordert und mit Lust genossen. Am Donnerstag signalisierte sie dann eine große Erschöpfung. Sie verweigerte ihre Tabletten und zog sich sehr zurück. Freitagmorgen (24.04.2015) war klar, dass ihre Kraft am Ende ist.

So ist die Stamm-Mutter aller derer "von Halamasch" gegangen - aber niemals vergessen !

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Lotta unsere "Schöne". Der eigene Nachwuchs, unser erster Wurf ist schon etwas ganz Besonderes. Alles zu erleben, vom Decken bis zur Geburt, all die kleinen Pöken dass ist schon ein Erlebnis und aus dem ersten Wurf eine Hündin zu behalten, stand schon früh fest.
Ayra-Lotta sollte die Zucht "von Halamasch" möglichst fortführen und die erste "Halamasch-Stamm-Mutter" werden. Emma hatte auf Ausstellungen ja schon sauber abgeräumt und ihre Schönheit dokumentiert, aber Lotta stand ihr da in nichts nach. Ratz, fatz durch die V1 und BOB's marschiert, wurde sie sogar Europasieger 2008. Also, schön gewachsen war sie - und sonst? Ein Kraftpaket! Power ohne Ende, brauchte immer noch mal eine
Extrarunde am Rad, dazu noch verspielt und schmusig - quasi die Charaktereigenschaften von Emma mit übernommen, was hätten wir mehr wollen. Für uns "schönster Hund von Welt" (Sorry, ihr anderen). Leider trug sie ihr Temperament manchmal über den Zaun. Verwundert stand sie dann auf der anderen Seite - staunte wie sie hierherkam - und nutzte die Gelegenheit für einen Plausch in der Nachbarschaft. Lotta hatte schon irgendwie Ähnlichkeit mit ihrer Lindgren'schen Namensgeberin.
Bis kurz vor ihren Tod war die Überwindung von Zäunen eine Herzensangelegenheit von ihr - speziell wenn sich auf der anderen Seite die Wildkaninchen tummelten. Also Topfit !
Um so mehr traf es uns, dass sie nach nur 1,5 Tagen schwerster Krankheit am 24.März 2016 erlöst werden musste.
Ihre Fußabdrücke in dieser Welt bestehen aus 32 Kindern welche sie geboren hat, ihre Abdrücke in unseren Herzen sind noch erheblich tiefer.
Und auch wenn sie etwas früh gegangen ist - wir wollten und wollen uns freudig erinnern. Lotta stand für eine schöne Zeitspanne, viele sehr nette Erinnerungen sind mit ihr verknüpft. Eine spannende und auch manchmal aufregende Entwicklung, in der sie uns begleitet hat und ihren Teil zum Gelingen beigetragen hat.

Wir sagen Danke !


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